Auf Steam feiern viele Spieler den neuen Taktik-Shooter Thunder Tier One. Aber wofür? Hier erfahrt ihr, ob das Spiel euren Geschmack treffen könnte.

Stressige Weihnachtszeit: Angesichts der vielen neuen Spiele rutscht schon mal das ein oder andere bemerkenswerte Exemplar durch. Habt ihr zum Beispiel den Release des taktischen Militär-Shooters Thunder Tier One am 7. Dezember mitbekommen? Fans der alten SWAT- und Ghost-Recon-Spiele, Einzelspieler, Koop-Freunde und PvP-Liebhaber könnten hier gleichermaßen glücklich werden.

Das zeigt sich bei ersten Spielern auf Steam: PUBG-Entwickler Krafton erreicht mit Thunder Tier One derzeit 86 Prozent positive Wertungen von rund 1.500 Rezensenten. Wir führen auf, was die Spieler begeistert und worin die Kritik besteht.

Viel Liebe von den Spielern

Auf Steam sprechen nicht nur die nackten Zahlen für Thunder Tier One. Viele Spieler werden regelrecht emotional in ihren Reviews! Sie loben Thunder Tier One für eine Art Gameplay, die heutzutage selten geworden ist.

Immer wieder liest sich der Vergleich zur Taktik-Shooter-Serie Ghost Recon, so etwa bei Steam-Nutzer Mushu-Wu, der sein Lob mit einer Spitze Richtung Ubisoft verbindet:

Wir haben endlich ein Ghost-Recon-Spiel bekommen, und alles, was wir brauchten, war, dass Ubisoft es nicht macht.

Ubisoft entwickelte Ghost Recon mit Wildlands und Breakpoint zu einem Open-World-Shooter weiter, was längst nicht allen alten Fans gefiel. Liebhaber des ehemals eher düsteren, realistischen Ansatzes sehen nun in Thunder Tier One eine Fortsetzung dieser Stärken.

Aber auch Vergleiche mit Commandos und Jagged Alliance, ebenfalls von Fans geliebte Taktikspiele, tauchen bei Steam mehrfach auf. Twitch-Streamer never_ever33 schreibt:

Dieses Spiel ist für mich eine ganz klare Kaufempfehlung! Wer Commandos geliebt hat, kommt hier nicht dran vorbei, und das gerade mal für einen schmalen 20er. Thunder Tier One hat mich in allem überzeugt!

Verständlich sind die Vergleiche durch die Top-Down-Perspektive, den realistischen Ansatz und den dreckig-düsteren Stil, der Thunder Tier One auszeichnet. Auch das Gameplay ähnelt einem Commandos, etwa durch das Zielen per Visier-Mauscursor oder die extrem kurzen, tödlichen Feuergefechte.

Was Spieler kritisieren

Thunder Tier One erntet neben dem Lob auch einige negative Kommentare von Steam-Spielern. Immer wieder fällt den Nutzern das KI-Verhalten negativ auf. Ihr dürft als Einzelspieler einen Trupp von computergesteuerten Kollegen ins Feld führen, die allerdings nicht immer schlau zu agieren scheinen.

Spieler UrbanShadow spricht von Soldaten, die zu eng zusammenbleiben und sich bei Feindkontakt gegenseitig über den Haufen schießen. Auch die Spielerbefehle sollen so schwierig zu handhaben zu sein, dass sie im Eifer des Gefechts eher zum Tod als zum Erfolg führen. Außerdem findet der Spieler die Kampagne zu kurz:

Nicht genug Einzelspieler-Missionen und Nebenmissionen oder Herausforderungen. Man könnte also die Kampagne in ein paar Stunden abschließen und dann denken, „oh, ich schaue mir die anderen Features an…“ Dann spielt man die einzelnen Missionen mit verschiedenen Wetterausrüstungen und so weiter. Das fühlt sich für mich wie eine übereilte Option an.

Wie eingangs beschrieben, bleiben die negativ wertenden Rezensenten in der Minderheit. Bei den meisten Spielern stößt Thunder Tier One auf viel Wohlwollen.

 

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